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In seinen hyperrealistischen Ansichten extremer Landschaften vertritt Helmut Ditsch, Absolvent der Wiener Akademie, eine herausragende Position der Gegenwartsmalerei. Der Extrembergsteiger, der in Alleingängen Gletscher und Wüstenregionen durchquert hat, transponiert seine spirituelle Erfahrung als Alpinist in das Medium der Malerei. In einem minutiösen Arbeitsprozeß entstehen großformatige Bilder in atemraubender Präsenz. Neben zahlreichen internationalen Ausstellungen und seiner Präsentation in der Österreichischen Galerie im Jahr 2002 wurden zuletzt drei seiner Hauptwerke in der Kunsthalle in Krems gezeigt.
"Cool and blue" wirken diese gemalten Visionen einer extremen, elementaren Naturauffassung, in denen auch der "Traunsee" oder der "Große Priel" als Urlandschaften einer offensichtlichen Zeitlosigkeit firmieren.
Das dominierende Blau und die suggestive malerische Interpretation der Gletscherwelt Patagoniens in der Time-Serie inspirierte die besonders adäquate architektonische Gestaltung der Ausstellung durch den Architekten und Bühnenbildner Gerhard Janda. Indirekte Bestrahlung von transparenten Kunststoffwänden versetzen den Ausstellungsbesucher optisch in Ditschs eisig blaue Atmosphäre der Gletscher- Gebirgs- und Seenwelt.
| Kurzbiografie |
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| Helmut Ditsch, Maler, Fotograf und Bergsteiger; 1962 in Buenos Aires, Argentinien geboren. Schon 1970 traten die 6000 m hohen Anden in das Blickfeld des Achtjährigen. 1984 Arbeitsaufenthalt in den USA. Beeindruckt von einem Katalog des jungen Künstlers Gottfried Helnwein beschloß Ditsch nach Europa zu reisen. 1988 übersiedelte er nach Wien und begann hier an der Akademie der bildenden Künste zu studieren. 1989 Studienaufenthalt in Israel. 1991 wurde ihm der Meisterschulpreis verliehen. 1993 erhielt er den Würdigungspreis vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. 1993 bis 2000 lebte er in Niederösterreich; 1995 Studienreise nach Argentinien (Überquerung des patagonischen Inlandseises) und 1996 auf die Halbinsel Sinai. Nach zweijähriger Arbeit ist 1999 sein Monumentalgemälde „Das Gebirge“, 150 x 1190 cm, für die Österreichische Nationalbank, fertiggestellt. 1999 arbeitet Klaus Albrecht Schröder an der Monographie des Künstlers. |
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Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen;
2000 Malerei Österreichische KünstlerInnen Jetzt, Suppan Contemporary, Grafische Sammlung Albertina Wien und Museum der bildenden Künste, Budapest. Seit dem Jahr 2000 arbeitet Ditsch in einem Atelier in Irland. Im selben Jahr fanden große Einzelausstellungen im Museo Nacional de Bellas Artes, Buenos Aires, Argentinien, in Fundacao Memorial da América Latina, Sao Paulo, Brasilien und Museo Nacional de Bellas Artes, Santiago de Chile,Chile statt. 2002 wurde sein Monumentalwerk „Das Eis und die Vergänglichkeit“ in der Österreichischen Galerie Belvedere Wien präsentiert. 2002 Teilnahme an der Gruppenausstellung Mo(u)numental, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck. 2003 Einzelausstellung in der Kunsthalle Krems.
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