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THOMAS KAMINSKY / LENIN UND DAS SCHWARZE QUADRAT / Holzschnitte und Ölbilder


AUSSTELLUNGSANSICHTEN


Thomas Kaminsky (*1945 in Dresden) erzählt mit seinen Holzschnitten von jener Zeit vor und nach der russischen Revolution, in der die Utopie des Zusammenwirkens zwischen den Kulturschaffenden, den Architekten, Dichtern, Malern, Musikern, Filmern, Schauspielern für kurze Zeit – jenseits der Tagespolitik, aber als Bestandteil der Politik – möglich werden sollte. Eine der letzten Illusionen im alten Europa, die damals schon zerbrach, aber noch bis in die Zeit des Kalten Krieges als Möglichkeit gedacht wurde.

In den Holzschnitten findet man viele Elemente der nachimpressionistischen Kunst. Von der Raum- und Bildauffassung über die Propagandaplakate bis zum Heldenpathos als Bestandteil der Politik. Die biedermeierliche Welt, in der Lenin sich bewegt, verdeutlicht das Utopische als das, was es ist: die Vorwegnahme einer Möglichkeit.

Das „Schwarze Quadrat“ des Kasimir Malewitsch gehört wie die Kreise und Dreiecke eines Kandinsky zu den Grundpfeilern der gegenstandslosen Malerei des 20. Jahrhunderts. Damit spielt Kaminsky und miit dem Rückgriff auf den Holzschnitt als älteste Form der gedruckten Buchillustration spannt er den Bogen von der Utopie eines Johannes Gutenberg zu der Utopie einer untergegangenen Politik.

Die Galerie Martin Suppan zeigt diese druckgraphische Serie und zusätzlich eine Auswahl seiner malerischen Produktion

THOMAS KAMINSKY
Holzschnitte und Ölbilder

geöffnet bis Mittwoch, 17. 2. Sa 11-14 Di & Mi 12 - 18
nach telefonischer Vereinbarung

Galerie Martin Suppan
Palais Coburg, Seilerstätte 3C
1010 Wien

+43 1 535 535 2
+ 43 664 432 8 432

© Thomas Kaminsky