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Mauro Maugliani • VERSUS

Ob Ghandi, Putin, Malala oder der Heilige Vater, die Protagonisten - von Mauro Maugliani selbst bezeichnet als Anti-Portraits - sind
eindeutig erkennbar, auch wenn er auf die Namensnennung der Dargestellten verzichtet. Bösewichter und Legenden aus Weltpolitik,
Diktatoren, Friedensnobelpreisträger, gekrönte Häupter oder Genies und Kirchenpäpste werden in dieser Bildnisaufzählung aneinander-
gereiht, einander gegenübergestellt. Gut und Böse, Macht und Vision werden personifiziert mittels weltbekannter Ikonen, wobei es
Maugliani, derdurch seine teils provokanten großformatigen Menschendarstellungen immer wieder polarisiert, nicht um die präzise
Darstellung derPhysiognomie geht, sondern vielmehr um ihre Charaktere durch die Kraft der Farbe und des Farbauftrags symbolhaft
darzustellen. So wie in der Philosophie, in der es aufgrund der subjektiven Wahrnehmung keine einheitliche Definition für Gut und Böse
gibt, ist derBetrachter aufgefordert letztendlich die provozierte Zwiespältigkeit zu überwinden und sein eigenes Urteil über die Portraitierten
selbst zu fällen.
Mauro Maugliani, 1967 in Rom geboren, studierte an der Akademie der bildenden Künste, lebt und arbeitet in Rom.

16. - 30 April 2015
Habsburgerggasse 5, 1010 Wien
Di - Fr 11 - 18 • SA  11 - 14 Uhr
T +43 1 535 535 2

© Fotos: Mauro Maugliani, Text: Galerie Suppan Contemporary